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1860 München: Lieber in Würde sterben

Lieber in Würde sterben

Schlimmer kommt’s immer. Die Fans des TSV 1860 sind das Leiden satt. - Foto: ddp

Selbst als Katastrophe ist ihr Klub eine Katastrophe – die Fans von 1860 München wollen keine Rettung. Der Verein ist mal wieder fast pleite. Es fehlen mindestens acht Millionen Euro.

eigentlich sollte es einen ja wundern, wenn außenstehende Zeitungen die Realitäten beim TSV besser und differenzierter verstehen und darstellen, als alle Münchner Blätter zusammen.

Andererseits: Dies ist ein Beleg dafür, dass die hiesigen Zeitungen primär Interessengeleitet berichten, und ihnen an einer objektiven Darstellung nicht gelegen ist. Ein skandalgebeutelter TSV in Liga 2 - am leben gehalten von Ulis Gnaden, bringt halt mehr Auflage, als ein gesundgeschrumpfter TSV in Liga 4.

Egal.

Der liebe Herr Hoeness

Für die Bayern wäre die Rettung des Lokalrivalen ein gutes Geschäft gewesen. Bis 2025 müssen die Sechziger in der Allianz Arena des FC Bayern spielen und dafür mehrere Millionen Euro pro Saison zahlen. Geht 1860 pleite, gilt der Mietvertrag für die Arena nicht mehr. Dann würde, so heißt es beim TSV 1860, den Bayern auf Dauer eine Menge Geld entgehen: "50 Millionen plus X". Hoeneß habe den Löwen nicht aus Nächstenliebe helfen wollen, sondern aus "knallharten wirtschaftlichen Gründen".

Da hat wohl jemand Angst, dass die Kuh, die er so gerne melkt, keine Milch mehr gibt.
Das Investment kannst Du abschreiben, Bayern-Sau.